Chrom

Verfahren der Oberflächenbehandlung mit Chrom unterliegen ab 21.09.2017 der Zulassung

Die europäische REACH-Verordnung regelt nicht nur die Genehmigung von Chemikalien, sondern auch die Verwendung in Prozessen und zugelassene Konzentrationen in Erzeugnissen. Zentrales Element ist hierbei der Anhang XIV der Verordnung, die sogenannte SVHC- oder Kandidatenliste.

  • 2010 wurde Chrom als SVHC Stoff identifiziert
  • Im April 2013 wurden neben Trichlorethylen auch Chromsäure und weitere chromhaltige Verbindungen in den Anhang XIV aufgenommen.

        >>siehe Verordnung (EU) Nr. 348/2013

  • Ab September 2017 ist die Verwendung nur noch mit Zulassung möglich.

Alle Anwender der folgenden Chrom-Verbindungen dürfen diese ohne Zulassung nur noch bis zum 21.09.2017 (Sunset-Date) benutzen.


Betroffen sind:

  • Chromtrioxid
  • Säuren, die sich aus Chromtrioxid bilden, und deren Oligomere
  • Natriumdichromat
  • Kaliumdichromat
  • Ammoniumdichromat
  • Kaliumchromat
  • Natriumchromat


Zulassungsanträge die neben dem Stoff auch seine Verwendung beschreiben, müssen bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) gestellt werden.


Da die EU-Kommission noch Zeit bis zur Entscheidung der Zulassungsanträge benötigt, müssen  alle Anwender, die weiterhin Chrom VI verwenden, sich nach dem 21. September 2017 auf einen Antrag berufen, der ihr Anwendungsszenario beschreibt.

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